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Maßgeschneiderte Wasseraufbereitung für E.ON Power Plants Belgium

E.ON Power Plants Belgium ist auf die Entwicklung, Umsetzung, Finanzierung und den Betrieb von Anlagen zur lokalen Erzeugung von Wärme und Strom spezialisiert.

Am Imerys-Standort in Willebroek (Belgien) ist E.ON für den Bau einer modernen Anlage zur Energierückgewinnung verantwortlich, die Synthesegas aus der Produktion in Strom und Dampf umwandelt.

Dieser Prozess trägt wesentlich zur Begrenzung der Emissionen bei. Ekopak, die Muttergesellschaft von GWE, wurde als Partner beauftragt, um ein optimales Wassermanagement sicherzustellen.

Zuverlässige Wasserversorgung für den Dampfkessel

Um den Dampfkessel am Standort kontinuierlich mit hochwertigem Wasser zu versorgen, benötigte E.ON eine Anlage zur Aufbereitung von demineralisiertem Wasser. Die Anlage musste mehrere Wasserströme verarbeiten und gleichzeitig kontinuierlich hochwertiges Wasser mit einer Kapazität von 3 m³/h bereitstellen. Ekopak übernahm den gesamten DMSCC-Prozess (Design, Manufacture, Supply, Construct, Commission).

Das System verarbeitet Regenwasser, Kondensat aus dem Dampfkessel und zusätzliches kommunales Wasser, wobei jeder Wasserstrom einer spezifischen Behandlung unterzogen wird.

 

Verfahren zur Aufbereitung von demineralisiertem Wasser

Vorfiltration des Regenwassers

Das eingehende Regenwasser wird zunächst auf eine Partikelgröße von 1 Mikrometer vorgefiltert. Diese Filtration entfernt grobe Verunreinigungen, die unter anderem biologisches Wachstum verursachen können.

Speisewasser und Enthärtung

Die gefilterten Wasserströme werden in einem Speisewasser-Puffertank gesammelt und anschließend zu einem Wasserenthärter gepumpt. Hier werden Calcium- und Magnesiumionen entfernt, die andernfalls das Umkehrosmosesystem (RO) beschädigen und die Lebensdauer der Membranen verkürzen könnten.

Umkehrosmose (RO)

Bei der Umkehrosmose wird das Wasser unter hohem Druck durch eine semipermeable Membran gepresst. Diese Membran lässt nur sehr kleine Moleküle wie Wasser (0,0001 Mikrometer) passieren. Größere Moleküle wie Salze, Bakterien, Viren, Pestizide, Schwermetalle und Mikroplastik werden zurückgehalten und abgeleitet. Das Ergebnis ist hochreines Wasser.

Elektrodeionisation (EDI)

Nach dem RO-System durchläuft das Wasser ein Elektrodeionisationsmodul (EDI), um die Reinheit weiter zu erhöhen. EDI nutzt Ionenaustauscherharze in Kombination mit elektrischem Strom, um verbleibende Ionen zu entfernen. Anders als bei herkömmlichen Systemen sind für die Regeneration keine Chemikalien erforderlich.

Harzfilter und Speicherung im Puffertank

Im letzten Schritt durchläuft das Wasser einen Harzfilter, der verbleibende Spuren von Verunreinigungen entfernt. Das hochwertige demineralisierte Wasser wird anschließend in einem 150-m³-Puffertank gespeichert und steht für die Verwendung im Dampfkessel der Energierückgewinnungsanlage bereit.

 

 

„Für den Betrieb der Energierückgewinnungsanlage ist die Wasserqualität im Wasser-Dampf-Kreislauf von entscheidender Bedeutung. Mit Ekopak haben wir den richtigen Partner gefunden, um die Zuverlässigkeit, Qualität und kontinuierliche Verfügbarkeit von demineralisiertem Wasser sicherzustellen.“

Tim Buyens, Team Lead Realization, E.ON Power Plants Belgium

 

„Jedes Detail dieser Anlage wurde darauf ausgelegt, höchste Wasserqualität zu gewährleisten und gleichzeitig zu zeigen, wie intelligente Wassertechnologie zu nachhaltigen und innovativen industriellen Prozessen beitragen kann.“

Bert De Lannoy, Project Manager, Ekopak

 

Dank dieser Wasseraufbereitungsanlage verfügt E.ON über eine kontinuierliche und zuverlässige Wasserversorgung, die für den effizienten und nachhaltigen Betrieb des Dampfkessels unerlässlich ist. Die fortschrittlichen Filtrations- und Deionisationstechnologien in Kombination mit dem großen Puffertank gewährleisten jederzeit eine hohe Wasserqualität.

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